Geld ist nicht alles - oder doch?

Berufung
Anita Maas
6 Dez 2015
Gitarrenspieler

pixabay, leroys

Viele tun sich schwer damit. Die einen, weil sie zu wenig davon haben, die anderen weil sie zu viel davon haben. Warum ist das so? Was hat es mit dem Geld auf sich, dass man selbst unter Freunden nicht darüber spricht, weil man Neid oder Gier begegnen könnte?  

Geld ist eine Form von Energie, die dich mit deiner Umwelt verbindet. Sie strömt durch dich durch und nährt dich. Du öffnest dich für den Geldfluss, erlaubst es, dass dir Geld auf jede erdenkliche Art und Weise zukommt, du nimmst davon so viel wie du brauchst und gibst alles andere weiter. Auch wenn du gerade nicht viel Geld zur Verfügung hast: Sei nicht knauserig, sonst schneidest du dich von dem Geldfluss ab.

Es ist für alle genug da. Wenn dein Apfelbaum zentnerweise Äpfel trägt, dann iss so viele Äpfel wie dir gut tun und lege einen kleinen Vorrat an: lagere Äpfel ein, koche Apfelmus, mache Apfelchips und was dir sonst noch einfällt. Und du wirst sehen, es bleiben noch so viele Äpfel am Baum, dass du noch großzügig Äpfel weitergeben kannst.

Nicole Rupp schreibt in ihrem Buch "Wer spart verliert" Geld ist wie Beziehung. Über Geld stehst du mit Menschen in Verbindung. Du erhältst Geld von Menschen und gibst es weiter an Menschen. Wie gehst du mit deinen Beziehungen um? Hast du viele Kontakte? Pflegst du sie? Bist du wirklich bei der Sache oder ist es dir gleichgültig? In Bezug auf Geld bedeutet das: Wie leichtfertig triffst du Kaufentscheidungen? Was spielt dabei für dich eine Rolle? Dass du es dir leisten kannst oder willst, was du damit bei deinem gegenüber bewirkst, ob es wirklich nützlich und zielfördernd für etwas ist? Weißt du, wie viel Geld du hast und wofür du es ausgibst? Es ist gar nicht so einfach bei den vielen Einzugsermächtigungen und Einsatz von EC-Karten im Zahlungsverkehr den Überblick zu behalten. Es empfiehlt sich, ganz nah an deinem Geldfluss dran zu sein. Lass das Geld nicht einfach so durch deine Finger rinnen lassen und auch halte es nicht zu fest. Finde genau den richtigen Druck, damit das Geld gut durch deine Hände fließen kann.

Vielleicht ist es auch wichtig für dich, dir noch einmal klar zu machen, wofür du Geld ausgibst. Wenn du dir nochmal vergegenwärtigst, dass du damit etwas Gutes tust, dann kannst du dich auch mit einem guten Gewissen dem Energiefluss öffnen. Es ist dann sogar sehr wichtig, dass du gut mit Geld versorgt bist, damit du Gutes tun kannst mit deinem Geld.

Wenn ich kein Geld erhalte und auch keines mehr ausgebe, dann nehme ich auch weniger am Leben teil. Wenn ich Geld ausgebe, handele ich, ich bewirke etwas. Ebenso wenn ich Geld einnehme, dann habe ich nämlich vorher schon gehandelt und gewirkt. Manchen gelingt es auch ohne Geld glücklich zu sein. Meist gibt es dann eine andere Währung oder Tauschgeschäfte.  Raphael Fellmer ist ein Jahr lang ohne Geld um die Welt gereist und hat darüber ein Buch geschrieben (Glücklich ohne Geld). Man kann sich durchaus Alternativen für die gängige Währung „Geld“ ausdenken, aber warum?

Viele spirituelle Menschen können sich vorstellen wie Energie durch sie durch fließt, sie sich dem göttlichen Kanal öffnen und die Energie aus ihren Händen herausströmt und damit Heilung begünstigt wird. Genauso geht es auch mit dem Geld. Es strömt in dich ein, durch dich durch und aus dir hinaus. Dabei nährt es dich und stärkt dich. Du erhältst alles was du brauchst. Du bist gesund, mitten im Leben, voller Tatendrang und hast auch die Mittel dazu, etwas zu bewirken.

Geld ist ganz bestimmt nicht alles im Leben. Es ist sogar die unwichtigste Sache auf der Welt, wenn es um das Leben ansich geht. Am Ende des Lebens fragen sich manche, warum sie die ganze Zeit dem Geld hinterher gerannt sind, statt sich mit Freunden und Familie zu treffen. Aber ich bin überzeugt, dass in der heutigen Zeit ein gesunder Geldfluss auch ein Ausdruck deines Lebens ist, eine Form von Vitalität sein kann.