Alles ist möglich!

Körper und Geist
Anita Maas
27 Mär 2017
Alles ist möglich! maaS Magazin No. 5 'Körper und Geist' Dr. Joe Dispenza Erschaffe deine Wirklichkeit, Gestalte dein Leben, Schöpfer

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Wirklich alles?

Wie geht das, unser Leben in die Hand zu nehmen und aktiv die eigene Zukunft zu gestalten? Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf das, was wir erreichen möchten, statt auf das, was wir verändern möchten. So weit so gut, aber die Macht der Gewohnheit ist riesengroß. Ehe wir uns versehen, sind wir wieder im alten Fahrwasser. Kennst du das?

Dr. Joe Dispenza hat mein Leben verändert. Innerhalb kürzester Zeit habe ich mehr erreicht, als ich mir davor hätte träumen lassen.“ Diese Aussage eines Workshop-Teilnehmers war alles, was ich über Joe Dispenza wusste, als ich mich zum Workshop anmeldete.

Knapp 1000 Menschen aus über 20 Ländern kamen nach Basel ins Musical Theater, um bei Dr. Joe Dispenza zu lernen, wie sie ihre Zukunft gestalten können. Der Neurowissenschaftler aus den USA ist mit dem Film „What the Bleep do we know“ bekannt geworden. Seitdem hat er eine Technik entwickelt, mit der man Schöpfer seiner Wirklichkeit wird. Das schreiben sich viele auf die Fahnen, aber Dr. Joe hat dabei auf geniale Art und Weise Erkenntnisse aus der Hirnforschung, Quantenphysik und Meditationspraxis kombiniert. Eine aufregende, professionelle Show beginnt, in der Dr. Joe das Publikum fesselt. Nach zweieinhalb Tagen verlässt niemand den Saal so, wie er ihn betreten hat. Was passierte in dieser Zeit? Es ist eine verrückte Mischung aus wissenschaftlichen Informationen, Story Telling und geführten Meditationen zu gewaltiger Musik, durch die folgende Zusammenhänge klar werden.

Der Kreislauf aus Denken und Fühlen prägt dein Sein.

Unser Leben läuft oft in ausgetretenen Pfaden. Wir stehen morgens auf, ziehen unsere Hausschuhe an, laufen zur Kaffeemaschine, trinken Kaffee, gehen ins Bad, ziehen uns an, setzen uns ins Auto, fahren denselben Weg zur Arbeit, sehen dieselben Kollegen, über die wir uns immer aufregen, und denken an die Aufgaben, die uns langweilen oder überfordern. Was passiert im Auto? Wir denken an die bevorstehende Situation und noch bevor wir im Büro angekommen sind und mit unseren Kollegen sprechen, fühlen wir schon den Ärger, die Enttäuschung oder was immer wir mit diesen Menschen verbinden. Die Gedanken reichen also aus, um unser Fühlen zu beeinflussen. Wir merken es nicht einmal, denn unser Körper ist auf Autopilot geschaltet. Alles läuft nach dem altbekannten Schema ab. Und das hat auch sein Gutes. Denn wenn alles so bleibt, wie wir es kennen, dann fühlen wir uns sicher, vielleicht unglücklich, aber die Vorhersehbarkeit des Unglücks bietet uns ein nicht zu unterschätzendes Gefühl der Sicherheit. Aufgrund der Ereignisse in der Vergangenheit schicken wir unsere Gedanken voraus und fühlen dasselbe wie in den vergangenen Situationen. Nur allzu selten sind wir wirklich im Augenblick. Meistens sind unsere Gedanken schon ein kleines Stückchen voraus. Wenn ich mir die Zähne putze, denke ich schon daran, was ich anziehe, wenn ich frühstücke, denke ich an das, was ich noch einpacken möchte, wenn ich im Auto sitze, denke ich an die ersten Aufgaben. Unser Denken und Fühlen bleibt ewig gleich und brennt sich in unser Gehirn ein. Dort entstehen Verknüpfungen, die immer breitere Pfade bilden und schließlich zu einem festgefahrenen Konglomerat führen. Jetzt reicht schon ein kurzer Gedanke, um biochemische Substanzen auszuschütten, die unseren Körper tatsächlich fühlen lassen, was wir denken. Bald ist unser Körper so konditioniert, wie wir das vom Pawlowschen Hund kennen. Denken wir an eine bestimmte Situation, treibt es unseren Adrenalinspiegel hoch. Noch gravierender ist, dass wir nachweislich von solchen biochemischen Reaktionen in unserem Körper regelrecht abhängig werden. Wir brauchen diese Gefühle, unser Körper lechzt danach und sucht sich automatisch Situationen, um diese Spirale weiter zu befeuern. Wir haben Stress mit unserem Partner? Dann treffen wir uns mit einer Freundin, die ebenfalls in einer Beziehungskrise steckt. Gemeinsam bringen wir unsere Gefühlswelt wieder auf Trab und lassen uns in unser Elend oder in unsere Wut fallen. Wegen dieser Abhängigkeiten und dem unbewusst ablaufenden Kreislauf von Denken und Fühlen ist es so schwer, sein Leben zu verändern, selbst wenn man die Zusammenhänge erkannt hat.

„Woher ich das weiß?

Ich habe es tausende Male gemessen.“
(Dr. Joe Dispenza)

Aber Dr. Joe hat eine 1000fach erprobte Lösung parat. Wir setzen uns hin und konzentrieren uns auf den gegenwärtigen Moment. Das gelingt natürlich nicht. Andauernd weichen unsere Gedanken ab und gehen in die alten Bahnen. Nicht schlimm. Wir fangen wieder von vorne an. Und irgendwann haben wir diesen köstlichen Augenblick, an dem wir unseren Körper nicht mehr spüren und Raum und Zeit hinter uns liegen. Das ist der Moment, in dem unser Gehirn alpha-Wellen produziert und wir reines Bewusstsein sind. Wir sind mit der Ewigkeit verbunden, dem nicht-physischen, ewigen Raum des Quantenfeldes. Hier gibt es keine Materie, nur noch Wellen und Frequenzen.

Verweile nicht in der Vergangenheit.

Träume nicht von der Zukunft.

Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.

(Buddha)

Diesen Moment im Quantenfeld nutzen wir, um aus unserem Kreislauf von Denken und Fühlen auszusteigen, indem wir eine vorher definierte klare Absicht mit angenehmen Gefühlen kombinieren. Wenn du dir zum Beispiel Wohlstand wünschst, dann mache dir vorher klar, was das für dich bedeutet. Zum Beispiel, du möchtest finanzielle Freiheit haben, um zu reisen, du möchtest ein schönes Heim für dich und deine Kinder und du möchtest im Alter gut versorgt sein. Welche Gefühle verbindest du damit, wenn du diese Ziele erreicht hast? Zum Beispiel fühlst du dich frei, großzügig und sicher. Wenn du in der Meditation diesen Punkt der Gegenwärtigkeit erreicht hast und Teil des Quantenfeldes mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten wirst, stellst du dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du deine Ziele erreicht hast.

Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, dem schenkst du deine Energie.

Ganz wichtig ist, dass du nicht nur im Kopf bleibst, sondern deinen Körper mitnimmst auf diese Trainingsreise zu deiner Zukunft. Unser analytischer Geist steuert nämlich nur 5% unseres Bewusstseins. Die restlichen 95% werden durch unseren unbewussten Körper geregelt. Das macht es auch so schwierig, reine Affirmationen umzusetzen. Sie bleiben oft nur im Kopf und bewirken zu wenig. In diesem hoch entspannten Zustand aber öffnet sich die Schranke zwischen unserem Bewusstsein, der Spitze des Eisberges, und dem großen Bereich des Unbewussten. Wir verinnerlichen die erdachte Zukunft auf der körperlichen Ebene. Wow!

Nach ein paar Minuten intensiven Fühlens, in denen wir uns ganz konkret einen Film über unsere Zukunft ausgemalt haben, geht es ans Danken. In der Haltung der Dankbarkeit empfangen wir. Das ist ein wichtiger Schritt. Alle „Handlungen“ sind beendet, jetzt bleiben wir still und danken, solange wie es geht. Je länger wir danken, desto größer ist die Kraft, mit der wir unsere Zukunft anziehen. Auf der messbaren Ebene passiert dabei Folgendes: Unser Energiefeld dehnt sich aus. Wenn wir im Stress sind, geht der Körper auf Überlebensmodus und zieht alles von außen nach innen, bereit für den Kampf, die Flucht oder das Verstecken. In der tiefen Entspannung aber synchronisieren sich die verschiedenen Gehirnareale untereinander und mit den Herzfrequenzen. In dieser Kohärenz von Hirn und Herz verstärkt sich unser Energiefeld spürbar und messbar. Und nun passiert es einfach: Wir ziehen wie ein Magnet unsere Zukunft an. Wir brauchen nichts mehr zu tun, sondern treffen auf der Straße einen Menschen, der unser Leben verändert, erhalten einen Anruf und es passieren Synchronizitäten, die man sich gar nicht ausdenken kann. Energetisch betrachtet sind wir nämlich längst in der von uns herbeigewünschten Zukunft. Die Realität folgt einfach. Wir sind auf unsere neue Zukunft programmiert und brauchen nur noch abzuwarten, bis sie eintritt.

Das Geheimnis der Veränderung:

Fokussiere all deine Energie nicht auf das Bekämpfen des Alten, sondern auf das Erschaffen des Neuen.

(Sokrates)

So einfach ist das? Nein, das ist nicht einfach. Es erfordert eine Menge Disziplin und Mut. Alleine diesen einen, köstlichen, gegenwärtigen Augenblick zu erreichen, kann je nach Lebensumständen Stunden dauern. Jeden Morgen musst du dafür eine Stunde früher aufstehen, dich aus deinem warmen Bett schälen, dich hinsetzen und deine Meditation machen. Über Wochen und Monate. Und es kostet Mut, denn du musst, um etwas Neues in dein Leben einzuladen, Altes aufgeben. Du musst deiner neuen Zukunft Raum geben. Jede Veränderung erfordert erst einmal Mut. Wenn du dazu nicht bereit bist, dann kommt vielleicht die Gelegenheit deines Lebens auf dich zu und du traust dich nicht zuzugreifen.

Es ist also nicht geschenkt, auch wenn das im Endeffekt so aussieht. Du triffst jeden Tag unzählige Entscheidungen. Sei dir darüber bewusst. Du hast die Wahl: Willst du den eher anstrengenden Weg auf der rein körperlichen Ebene gehen oder bist du bereit und entschlossen und mit allen Konsequenzen für dein Leben, dein Schicksal mit Unterstützung des Quantenfeldes in die Hand zu nehmen?

Unser Körper ist ein Wunderwerk

Wir können über unser Gehirn, Gene dazu anregen, bestimmte Proteine auszuschütten oder zu bilden, und andere Gene unterdrücken. Sehr eindrucksvoll zeigen das Placebo-Studien. Menschen, die eine vermeintliche Schmerztablette ohne jeden Wirkstoff nehmen, haben keine Schmerzen. Parkinson-Patienten sind ganz offensichtlich in der Lage, selber im Gehirn Dopamin zu produzieren. Ihr Zittern hörte auf, obwohl sie keine Arzneistoffe zu sich genommen hatten. Und dann steht eine Frau auf der Bühne, die nach dem Selbstmord ihres Mannes sich immer weiter abwärts in der Spirale bewegt hat. Ihr Denken, Handeln und Fühlen hatte schließlich dazu geführt, dass sie gelähmt war, ihre Kinder nicht mehr versorgen konnte, ihren Job verlor, an Depressionen litt, an den falschen Mann geriet und schließlich Krebs entwickelte. Als sie nichts mehr zu verlieren hatte, entschied sie sich, mit den Meditationen zu beginnen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute ist sie gesund, glücklich und wohlhabend.

Es scheint, als wäre alles möglich, was nicht dem göttlichen Plan entgegen steht.

Anita Maas

 

Auszug aus maaS No. 5 'Körper und Geist'

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maS magazin No. 5 Körper und Geist Alles ist möglich Dr. Joe Dispenza

Wer Dr. Joe Dispenza selber einmal live erleben möchte, kann sich noch zu diesen Workshops anmelden:

Berlin, 19.-21. Mai 2017

Wien, 12.-14. Mai 2017