Viele sagen 'Ja' , wo sie eigentlich 'Nein' sagen wollen

Robert Betz Transformation

Robert Betz Transpormations GmbH

Robert Betz begeistert in seinen Vorträgen und Büchern inzwischen Tausende von Sinnsuchenden und gibt wesentliche Impulse für Veränderungen im Leben. Mit seinen klaren und direkten Aussagen trifft er voll ins Schwarze. Sehr oft liegt in der sinnentstellten und überfordernden Arbeit die Ursache für eine große Krise. Aber was sind die Gründe dafür, dass so viele im Hamsterrad gefangen sind? Wir sprechen mit Robert Betz über seinen persönlichen Weg zur Berufung und die daraus gewonnenen Einsichten. Robert Betz motiviert dich, das Thema Berufung ernst zu nehmen und dich auf den ganz eigenen Weg zu deiner Berufung zu begeben.

Worin siehst du den Unterschied zwischen Beruf und Berufung?
Robert Betz: Das Thema ‚Beruf‘ wird von den meisten Menschen gedanklich getrennt von der Frage: Wozu bin ich berufen? Oder: Was ist der Ruf meines Herzens? Und es ist bei sehr vielen bisher mit eher negativen, druckerzeugenden Gedanken verbunden, mit der Notwendigkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder mit dem Ziel, erfolgreich zu sein. Wahrer Erfolg, verbunden mit einem glücklichen Lebensgefühl stellt sich aus meiner Sicht jedoch nur dann ein, wenn wir unserem Herzen folgen. Hierzu jedoch boten uns unsere Eltern und Lehrer selten eine Anleitung oder ein Vorbild.

„Hast du was, dann bist du was!“, so lautet die ‚Philosophie‘ des Westens. Also: viel arbeiten, viel Geld, Wohlstand und Materie anhäufen, um vor allem in den Augen der anderen, etwas zu sein. Unbewusst vermuten wir, wir seien dann glücklich, aber zum Glücklich-Sein ist diese Anleitung ein Irrweg. Darum sind viele erfolgreiche und wohlhabende Menschen nicht glücklich. Andere müssen ihnen ihren Wert nach wie vor bestätigen.
Sehr viele empfinden in ihrer Arbeit wenig Freude, schon gar keine Erfüllung: Sie leiden unter einer Vielzahl von Symptomen. Erschöpfungs- und Motivationsprobleme mit vielen Folgeerscheinungen sind das Resultat. Die Freude bleibt aus, weil wir uns selbst nicht lieben, unser Herz verraten und nicht unsere tiefste Wahrheit leben und folglich auch unsere Arbeit nicht lieben.
„Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe“. Diesen Satz von Khalil Gibran verstehen bisher nur Wenige. Aus meiner Sicht ist der Arbeitsplatz neben Partnerschaft und Familie die wichtigste Bühne für Selbsterfahrung, Selbstentdeckung, Reifung und inneres Wachstum.

Was ist die eigene Konfliktfalle?

Robert Betz: Wir wertschätzen im Allgemeinen weder die Arbeit noch die Gemeinschaft mit unseren Kolleginnen und Kollegen, Chefs und Kunden. Die Arbeit wird für viele zu einer unangenehmen Plackerei oder einer langweiligen Angelegenheit. In der Werteskala rangiert die so genannte ‚Frei-zeit‘ weiter über der (unbewusst unfreien) Arbeitszeit. Wir arbeiten ‚um…zu‘, vor allem um Geld zu verdienen. Und nicht, weil wir ‚Bock‘ oder Lust auf das Arbeiten haben, als eine Tätigkeit, bei der ich mich selbst, meine Fähigkeiten und Talente, meine sozialen Kontakt- und Gemeinschaftsfähigkeit entdecken und entwickeln kann.

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Rena Hoffmann