Eine Reise zur Weisheit

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Bernd Kolb hat verschiedene Unternehmen zum Erfolg geführt und gilt international als Vordenker. Als Visionär hat er mit Vortragsreihen versucht, all das zur Verfügung stehende, alarmierende Wissen über den Zustand der Erde an die Menschen zu bringen. Ergebnislos bricht er seine Vortragsreisen ab und beschreitet einen ganz neuen Weg. Er begibt sich auf eine abenteuerliche Suche nach Weisheit in Asien. Nach drei Jahren kommt er zurück - mit einem Geschenk für uns alle.

„Am liebsten wäre ich für immer auf Java geblieben“, sagt Bernd Kolb. „Aber meine Freunde in Asien haben mich immer wieder fortgeschickt. Geh, haben sie gesagt, geh in dein Land zurück. Du bist ein Postbote und bringst die Botschaft in den Westen. Das ist deine Aufgabe.“ Zum Glück, denn  so sitze ich hier mit Bernd Kolb in seinem Apartment in Berlin-Kreuzberg. Er fühlt die Schwere um ihn herum, die Schwere, die hier in Deutschland auf den Menschen lastet. Dabei könnte es so einfach sein. Die Befreiung von dieser Last ist so einfach, dass es hier nicht geglaubt wird. Mit seinen Freunden auf Bali lacht er darüber, dass die Westler es immer so kompliziert brauchen.

Vor 3 Jahren hat sich der erfolgreiche Manager und hochgelobte Vordenker und Visionär auf den Weg gemacht, Antworten zu finden. Warum sind die Menschen so uneinsichtig und steuern unbeirrt auf ihren Untergang zu? Diese Frage ist das Resultat, das Bernd Kolb nach einer Reihe von Vorträgen über den kritischen Zustand der Erde und ihrer Bewohner vor vollen Sälen gezogen hat. Erschrocken waren die Zuhörer von den Zahlen und Fakten, die er präsentiert hat, und haben applaudiert. Aber verändert hat sich nichts, gar nichts. Das war frustrierend. Der Mensch kann der Natur zwar sehr schaden, aber letztendlich wird die Natur überleben und sich irgendwie des Störenfriedes Mensch entledigen, davon ist Bernd Kolb überzeugt. Ausgesprochen schade findet er das, weil er weiß, dass der Mensch ein unendlich großes Potential hat. Er nutze es nur leider nicht. Bernd Kolb fasst sich an den Kopf: „Die westliche Gesellschaft verblödet bei einem täglichen Fernsehkonsum von durchschnittlich 5 Stunden. Haben die denn nichts anderes zu tun, als sich mit Themen zu umgeben, die nichts mit ihnen zu tun haben?“ Am liebsten würde er Allen mentales Fasten verordnen. Aber so geht es eben nicht. Durch Predigten mit erhobenem Zeigefinger, durch Anklagen oder Druck verändern die Menschen nichts. Veränderung kommt von innen durch wachsendes Bewusstsein. Man muss die Menschen anders erreichen, sie nicht verurteilen für ihr Tun, sondern ihnen vergeben. Vergebung, das sei einer der größten Schlüssel. Ich spüre in seinem Worten noch die Verzweiflung der vergangenen Jahre und zugleich den Frieden, den er nun gefunden hat. Wie kam es dazu?

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Anita Maas