Wege zur Berufung

Berufung

Foto: Denny Gruner

Mit dem Thema Berufung befassen sich bewusst oder unbewusst alle Menschen. Kinder werden gefragt, was sie mal werden möchten, SchulabgängerInnen suchen nach Orientierung, StudienabgängerInnen nach geeigneten Anstellungsverhältnissen, Berufstätige fragen sich, ob sie an der richtigen Stelle sind und RentnerInnen machen nun endlich, was sie schon immer wollten. Sogar noch auf dem Sterbebett könnte man sich frage, ob man seiner Berufung gefolgt ist und ein erfülltes Leben hatte …

Finde heraus, was dir Spaß macht, und tue es! Klingt ganz banal, aber so einfach ist es nicht. Was ist denn eigentlich meine Berufung? Wo ist der rote Faden in meinem Leben? Wie finde ich das heraus? Auf meine innere Stimme soll ich hören, aber was sagt sie? Ich höre sie kaum. Wie kann ich Ängste und  Zweifel überwinden?

Darum geht es in dem Magazin „BERUFUNG“.

Berufung

Berufung
26 November, 2015

Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Versuche alle Stimmen um dich herum auszuschalten und wirklich auf das zu hören, was du als deine eigene Stimme identifizieren kannst. Eine gute Verbindung zu deinem Herzen ist wichtig und eine gesunde Portion Verrücktheit. Mut. Ein Gehör für seine innere Stimme. Einen offenen Geist und die Entschlossenheit, Altes loszulassen und Neues zuzulassen. Immerzu zu lernen. Neugierig sein. Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Was würdest du deinem Kind über dich und dein Leben erzählen wollen?

Berufung
30 Oktober, 2015
Sprung ins Ungewisse

Viel mehr Menschen würden ihrer Berufung folgen, wenn sie nicht eine ganz große Sorge um ihre finanzielle Sicherheit hätten. Die Existenzangst ist die größte Angst, es geht ja um unser Leben, die eigene Existenz. Die Angst zu versagen, die Angst verlassen zu werden, die Angst nicht gut genug zu sein sind damit verglichen gering. Bei einem Sprung in die Selbstverwirklichung kommen allerdings eben diese Ängste oft noch hinzu. Ich nehme an, die meisten von euch können diese Angstgefühle nachvollziehen. Stell dir vor, du lässt alles Alte zurück und wagst einen Sprung ins Neue, Ungewisse.

Berufung
28 Oktober, 2015
Am Ziel ankommen, Erfolgreich sein, Vision

Alle wollen erfolgreich sein, keiner möchte zu den Loosern gehören. Wie kommt man dahin? Dafür stellt sich erst einmal die Frage: Was ist für mich Erfolg? Im ersten Moment antworten viele: Wenn Geld auf das Konto fließt, bin ich erfolgreich. Stimmt. Geld ist ein sehr guter Messwert für Erfolg, aber nicht der einzige. Geld braucht man zum Leben, ausreichend Geld, um sich überhaupt Gedanken über seine Berufung machen zu können. Wenn man sattgegessen in seinem Sofa sitzt, fällt einem am ehesten auf, dass da noch was fehlt. Aber Geld alleine ist nicht die Antwort.

Berufung
28 Oktober, 2015
Mann am Wasser

Finde heraus, was dir Spaß macht, und tue es! Klingt ganz banal, aber so einfach ist es nicht. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder einfach das täte, was ihm Spaß macht :). Aus all den Erzählungen habe ich herausgefunden, dass Berufung nicht plötzlich vom Himmel fällt. Meistens dauert der Prozess Jahre und verläuft in Stufen.

Stufe 1: Du wirst unruhig

Berufung
23 Oktober, 2015
Schlafen Aufwachen,

Viele, viele Menschen stehen jeden Morgen auf, gehen zur Arbeit, fahren abends nach Hause, regeln den Haushalt und die Familie, fallen müde ins Bett, stehen morgens wieder auf und der Ablauf wiederholt sich. Manche gehen zum Stressabbau im Fitnesscenter aufs Laufband oder in den Yoga-Kurs. Entspannung ist schließlich wichtig. Am Wochenende findet alles statt, was in der Woche keinen Platz hat: von putzen und waschen, bis Möbel aufbauen, Rasen mähen, Keller aufräumen und nicht zu vergessen der Freizeitstress.